Trump gewährt Pardon an Binance-Gründer CZ Zhao: Auswirkungen auf Kryptowährungen in den USA

Der ehemalige Präsident Donald Trump hat Changpeng “CZ” Zhao, den Gründer von Binance, einer der größten Kryptowährungsbörsen der Welt, ein Präsidialpardon gewährt. Das Pardon kommt Monate, nachdem Zhao eine viermonatige Haftstrafe verbüßt hat, nachdem er 2023 wegen Verstößen gegen das Bankgeheimnisgesetz schuldig gesprochen hatte. Im Rahmen seiner Vereinbarung trat Zhao als CEO von Binance zurück und zahlte eine Geldstrafe von 50 Millionen Dollar. Darüber hinaus zahlte Binance selbst einen Rekordbetrag von 4,3 Milliarden Dollar im Rahmen eines Vergleichs mit den US-Behörden und stimmte zu, einen gerichtlich genehmigten Monitor zu ernennen.
Die Entscheidung, Zhao zu begnadigen, hat in den Finanz- und Politikkreisen erhebliche Aufmerksamkeit erregt. Kritiker, darunter Senatorin Elizabeth Warren, argumentieren, dass dieser Schritt eine problematische Beziehung zwischen politischen Interessen und der Kryptowährungsindustrie widerspiegelt. Der Pressesprecher des Weißen Hauses erklärte, dass die Verfolgung von Zhao Teil dessen war, was als der vorherigen Administration’s “Krieg gegen Kryptowährung” bezeichnet wurde. Präsident Trump wies darauf hin, dass Zhao starke Unterstützung hatte und Gegenstand einer Advocacy von mehreren einflussreichen Persönlichkeiten war. Er betonte, dass viele der Meinung sind, dass Zhaos Handlungen keine Verbrechen waren und dass die Verfolgung politisch motiviert war.
Mit seinem Pardon kann Zhao nun seine Geschäftstätigkeit in den Vereinigten Staaten wieder aufnehmen, was möglicherweise die Tür für Binance öffnet, um sich weiter auf dem US-Markt auszubreiten. Das Unternehmen begrüßte das Pardon als positive Entwicklung und bekräftigte sein Engagement, eine sichere und zugängliche Plattform für Kryptowährungsnutzer weltweit aufzubauen. Dieses Ereignis markiert einen bedeutenden Moment im fortlaufenden Dialog zwischen Regulierungsbehörden, der Kryptoindustrie und US-Politikern.
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